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Sechstes Rahmenprogramm,
Priorität IST 2.3.1.11,
eHEALTH
- Europäische Kommission
Typ: Integriertes Projekt
Project number: IST-FP6-2004-507019 |
Koordinator
Private gemeinnützige Stiftung, die das Krankenhaus San Raffaele, eines der wichtigsten Krankenhäuser in Italien, verwaltet, sowie verschiedene ambulante Dienste in Mailand und anderen Regionen Italiens oder der Welt, wie z.B. Brasilien, Polen, Indien, etc... |
Vorstellung des Projektes
Das Projekt PIPS dient dazu, das Gesundheitsangebot für die gesamte europäische Bevölkerung entscheidend zu verbessern. PIPS betrifft drei wesentliche Punkte im Gesundheitswesen: die geläufigen Modelle zur Verteilung des Pflegeangebots, den Zugang für Fachleute zu sachdienlichem und aktuellem Wissen und die Möglichkeit für Bürger der EU, selber vernünftige Entscheidungen über ihre Gesundheit und ihren Lebensstil zu machen.
Ziel
Das Hauptziel ist, mithilfe der neuesten Informations- und Kommunikationstechnologien, die Gesamtheit der Prozesse im Bereich Gesundheit zu berücksichtigen, und so zu mehr Wohlbefinden unter den Bürgern Europas beizutragen.
Zusammenarbeit
Um dieses Projekt durchzuführen, ist die Zusammenarbeit aller Akteure, Bürger, öffentlicher Organismen, Fachleute, Unternehmer, Forscher und Juristen erforderlich, die im Gesundheitswesen arbeiten. Diese verschiedenen Akteure sollen ein dynamisches Umfeld zur Verbesserung der Gesundheitsdienste in Europa schaffen, d.h. vor allem Verbesserung des Wissensstandes und individueller und kontextbezogener Dienste. Bei der Entwicklung des Projektes PIPS ist jeder Mitarbeiter zugleich Quelle und Empfänger eines spezifischen Wissens. Das bedeutet auch, dass die Verwaltung dieses Wissens auf traditionellen und neuen Ansätzen beruht.
Ergebnisse Das Projekt wird es Fachleuten im Bereich Gesundheit ermöglichen, individuelle Dienste in Echtzeit zu liefern, die auf Prävention ausgerichtet sind und Gesundheitsbedingungen, Präferenzen, und die allgemeine Situation der Bürger berücksichtigen. Die Bürger selbst können rationalere Entscheidungen über Medikamente, Ernährung, etc. treffen, indem sie in Echtzeit ihren Gesundheitsstand prüfen können. Die Behörden können Risiken im Gesundheitswesen besser verwalten. Gesundheitsanbieter schließlich können sachdienliche und aktuelle Informationen bereitstellen und darauf in Echtzeit zugreifen. Dadurch wird die Qualität und Gültigkeit des Systems gesichert.
Technische Aspekte Das Projekt, das auf vier Jahre angelegt ist, wird mit den modernsten technischen Neuerungen arbeiten und sie in den folgenden Gebieten weiter entwickeln:
Anwendungen für individuelle Gesundheitsdienste im InternetAnwendungen zur WissensverwaltungSicherheit Glaubwürdigkeit kommerzieller und industrieller DiensteVerwaltung der Modelle und Risiken im GesundheitswesenGesellschaftliche Akzeptanz
In dem Konsortium arbeiten 17 Partner aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, von supranationalen Organisationen (JRC- , HON - , Nichtregierungsorganisation), aber auch aus der Schweiz, Polen, Israel, Kanada und der Volksrepublik China zusammen. Diese Partner sind fachlich qualifiziert und haben in den oben aufgeführten Gebieten langjährige Erfahrungen. Health On the Net stellt dem Projekt PIPS die Erfahrung der Stiftung im Bereich der Akkreditierung von Gesundheitsinformationen im Internet zur Verfügung. Das Fachwissen der Mitarbeiter von HON im Bereich Datensharing, Wissensverwaltung und Zugang zu Informationsquellen trägt ebenfalls zu PIPS bei.
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