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ActiveHealth: Active Environment for Health Promotion and Disease Prevention

Anfang: 01/09/2002  Ende: 28/02/2004  

Dauer: 18 Monate
Projektsstand: abgeschlossen - Wissenschaftlicher Bericht

 

ACTIVE HEALTH - Active Environment for Health Promotion and Disease Prevention
Nummer: IST-2001-37857
Active Health entspricht den folgenden Kriterien von "Action Lines":

IST Work Programme 2000, action lines I.1.1, ;"Intelligent Environment for Health Promotion and Disease Prevention” and I.1.4, “Best practice and demonstration actions in regional healthcare networks”; and the IST Work Programme 2001 in action lines I.1.1, “Intelligent environment for citizen centred health management” and I.1.3, “Best practice and trials in e-Health”. IST Work Programme 2002 action lines 8.1.1 ,“to facilitate synergy between existing projects that see an added value in working together on common objectives”.

 

Koordinator

ITACA
Instituto de Aplicaciones de las Tecnologias de la Informacion y las Comunicaciones Avanzadas -
Spanien:

Kontaktperson: Sergio Guillen Barrionuevo

Vorstellung des Projektes:

Das Projekt ACTIVE HEALTH (AH) trägt zur Lösung folgender Punkte bei: Informationsvermittlung an Einzelpersonen oder Gruppen und Hilfe zur Informationsauswahl im Internet. Das Informationsangebot muss sowohl klar (aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich Gesundheit), als auch verständlich und nützlich sein. Es muss der Prävention und der Verlangsamung der Krankheitsentwicklung dienen und den Patienten Anhaltspunkte für eine gesunde Lebensweise geben und dabei individuelle Besonderheiten beachten.

Das wissenschaftliche Projekt wird mit Hilfe international anerkannter medizinischer Organisationen durchgeführt und von Fachleuten beaufsichtigt. Durch diese Beaufsichtigung wird sichergestellt, dass Informationen, Meinungen, Behandlungsmethoden oder medizinische Analysen korrekt sind und unter Beachtung ethischer Kriterien verbreitet werden.

Eines der Hauptziele der Europäischen Union besteht in der Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheit der EU-Bürger. Um dieses Ziel zu erreichen, soll den Menschen geholfen werden, richtige Entscheidungen im Bereich der Gesundheit zu treffen. In diesem Rahmen haben das Europäische Parlament und der Rat einen gemeinsamen Aktionsplan vorgeschlagen, der für einen Zeitraum von fünf Jahren (2001 bis 2006) vorgesehen ist. Außerdem fördert das Programm die Benutzung von Informationstechnologien (IT) auf diesem Gebiet, da dies als das effizienteste und kostengünstigste Mittel angesehen wird, um einen größtmöglichen Teil der Bevölkerung zu erreichen, aber auch um wissenschaftliche Neuerungen zu nutzen. 

Hauptziele :

Mit der Benutzung von IT in der Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung, schlägt AH eine kohärente Strategie vor. AH macht die Bestandteile der Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung ausfindig, die von IT gestützt werden. Das Projekt identifiziert und analysiert spezifische Fragen, die mit der Benutzung von IT verbunden sind. Dabei werden stets die rechtlichen, ethischen und kulturellen Bedingungen, sowie  Kriterien der Vertrauenswürdigkeit der Informationen beachtet. Das Projekt soll Verbesserungsvorschläge bei kritischen Punkten machen, sowie eine Struktur hervorbringen, welche einen Leitfaden für die Entwicklung der IT-Anwendungen für Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung darstellen kann. Das Ziel ist es, ein Netzwerk aufzubauen und auf das Fachwissen der Mitglieder der verschiedenen teilnehmenden Organisationen zurückzugreifen.

AH spielt eine wichtige Rolle bei der Einführung dieser Initiative auf europäischer Ebene. Das Projekt soll das Bewusstsein der Bürger für die Informationsgesellschaft im Bereich der Gesundheit stärken und den Zugang zu individuellen und vertrauenswürdigen Informationen fördern. Das Ziel ist, dass jeder auf diese Unterstützung im Gesundheitssystem zurückgreifen kann, unabhängig von Herkunft, persönlichen Fähigkeiten, Bildungsgrad, wirtschaftlicher und geographischer Situation, Geschlecht oder möglichen Behinderungen. Dabei sollen die Gesetze jedes Landes, die Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit der Informationen, sowie  der Datenschutz beachtet werden.

Bei der Durchführung der Studien über die Bedürfnisse eines durchschnittlichen Eu-Bürgers im Bereich der Gesundheit und bei der Formulierung der Empfehlungen wurden alle interessierten Parteien mit einbezogen. So fällt es den Bürgern leichter, neue Informationstechnologien als einen alltäglichen Bestandteil ihres Lebens zu akzeptieren.

Arbeitsfelder von AH:

Vier Arbeitsfelder sind für die Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung relevant. Diese Felder basieren auf den vier gemeinsamen Interessensgebieten, die von den teilnehmenden Organisationen definiert wurden.


Gebiet 1 - Technische Fragen: Active Health leistet einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von verschiedenen Informationstechnologien. Im Zuge des Projektes wurden Verhaltensregeln aufgestellt und Empfehlungen für die Entwicklung dieser Technologien gemacht.


Gebiet 2 - Medizinischer Ansatz: Förderung eines allgemeinen  und kohärenten medizinischen Ansatzes unter Benutzung der IT-Anwendungen: Vermeidung von Risikofaktoren, die mit der Lebensweise verbunden sind (z.B. Ernährung, mangelnde Bewegung); für eine europäische Referenz, Notwendigkeit des Veröffentlichens von Studienberichten zur Benutzung von IT im Bereich der Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung sowie Berichte über Onlinedienste.

Gebiet 3 - Kommerzielle Nutzung: Förderung einer kohärenten Verbreitung der  Aktivitäten der Gruppe durch die Ausarbeitung von Informationsquellen und Standardeinrichtungen, wie z.B. das Projekt einer Webseite.

Gebiet 4 - Fragen zu Vertrauen, Recht, Ethik und Kultur: Förderung des Vertrauens unter den Benutzern in medizinische Informationen im Internet. Dies beinhaltet die Durchführung von Studien über Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit von Informationen, die ethische und rechtliche Fragen, sowie solche zu Sicherheit und Datenschutz berücksichtigen.

Das AH Konsortium:

Das AH Konsortium besteht aus 10 kompetenten Organisationen, die derzeit in acht Projekten zur Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung arbeiten, welche von der Europäischen Kommission finanziert werden. Es handelt sich um:

 

 


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